08.05.2018 Rennbericht Race across Italy

770 Kilometer, 10.000 Höhenmeter

 

Am Samstag, den 28.04.2018 stand für mich zum 3. Mal das Race across Italy auf dem Programm. Es sollte für mich als Standortbestimmung dienen. Ich hatte bei dem Rennen bislang meine Probleme, da es im April für mich doch früh in der Saison ist und das Rennen in Italien eine doch schwere Herausforderung ist. Mein Respekt war diesmal umso größer, da ich einmal knapp innerhalb der Karenzzeit von 42 Stunden (damals noch mit etwas anderem Streckenverlauf) und einmal gar nicht ins Ziel gekommen bin. Weiters war es mein erster Wettkampf seit dem RAA 2016. So habe ich mir 35 Stunden als Ziel gesetzt und ging einigermaßen nervös ins Rennen.

 

Der Start um 11:52 (Startintervall 2 Minuten) verlief inkl. der ersten 60 – 80 Kilometer sehr verheißungsvoll. Ich fühlte mich stark und konnte einen recht guten Druck aufs Pedal bringen. So habe ich recht schnell vor mir gestartete Fahrer einholen können. Ein Blick auf meinen Polar V650 und etwas Gehirnschmalz hatte mir aber gesagt, dass ich wieder einmal etwas zu schnell gestartet war. Ein altes Leiden von mir, welches sich wieder einmal rächen sollte. Bereits nach etwa 100 Kilometer stellte sich ein schweres Gefühl in den Beinen ein, welches ich den Rest der Strecke nicht mehr ganz loswurde. Bis zur ersten Time Station konnte ich das Tempo aber weiter recht gut halten und ein kurzfristiges Gewitter mit Sturmböen, Starkregen und einem Temperaturunterschied von 24°C auf 10°C und wieder zurück binnen ca. 1,5 Stunden hat alle Beteiligten daran erinnert, dass wir uns in einem Ultraradrennen befinden.

Meine DEBELLOS liefen einwandfrei und bis auf einen Reifenschaden kurz nach TS1  gab es keine Probleme. Was angesichts der Straßenverhältnisse wirklich verwunderlich ist.

Am Weg von TS1 nach TS2 habe ich etwas Zeit auf meine direkten Mitstreiter verloren. Ich konnte meine Nahrung nicht mehr bei mir behalten und musste mich einmal Übergeben. Dank meines Teams kam ich aber schnell wieder aus meinem Tief. Danach ging es wieder viel besser und die Nacht ist wirklich gut verlaufen.

Der Zweite Tag ist in Italien härter als der erste, da mehr Höhenmeter zu bewältigen sind.  Kurz nach Sonnenaufgang und nach der TS2 ging es endlich wieder in die Berge. Eine Steigung nach der anderen konnten wir gut hinter uns bringen, ehe wir Bei TS3 erfuhren, dass ein Teil der Strecke gesperrt ist. So ging es leider ca. 50 Kilometer mit dem Auto weiter. Dies ist schade, weil ich gerne die Originalstrecke gefahren wäre aber leider war es nicht anders möglich. Nach 50 Kilometer im Auto, ist natürlich der Rhythmus weg und es war nicht so einfach, danach wieder einen guten Tritt zu finden. Zumal der steilste Abschnitt des Rennens direkt nach der Wiederaufnahme des Rennens begann. Aber auch da hat mich mein Team wieder super unterstützt und schneller als erwartet ging es weiter Richtung L`Aquila. Der Letzte Anstieg war bald erreicht und das Ziel in greifbarer Nähe. Die letzten 60-70 Kilometer geht es nur noch bergab und flach, so stellte sich heraus, dass wir unser Ziel von 35 Stunden locker erreichen würden. Leider mussten wir noch einmal die Beleuchtung am Rad aktivieren, damit wir um 20:15 in Silvi erleichtert über den Zielstrich fahren konnten. Mit einer Gesamtzeit von 32:23 haben wir (trotz des Abschnittes mit er Autofahrt) unser Ziel erreicht.

Einige Dinge haben wir wieder gelernt und so blicke ich zuversichtlich in den August. Ab jetzt steht das Race around Austria im Focus!

 

Danke an meine Sponsoren und mein Team: Topschloss Johann Schöndorfer, BHS Systems, Autohaus Gschaider Seekirchen, Polar Electro, Herba Chemosan Apotheker-AG, Maderecker & Wenger OG, debello GbR, ALLIN Diätetik GmbH, Anja und Stefan.

Danke auch an alle, die mein Rennen verfolgt haben!!!

15.04.2018 SPONSORENNEWS

Mit Herba Chemosan, Maderecker & Wenger, Polar Electric und Debello kann ich 2018 auf die Hilfe kompetenter Partner vertrauen! Mehr unter: Sponsoren

21.01.2018 SPONSORENNEWS

Das Autohaus Gschaider aus Seekirchen am Wallersee ist 2018 mit mir unterwegs. Als Markenwerkstatt für Peugeot, Fiat und Suzuki ist das Autohaus Gschaider ein kompetenter Ansprechpartner für Neu- und Gebrauchtwagen, Spenglerei und Lackiererei, Um- und Aufbauten, Ersatzteile und Zubehör. Danke an Eva und Johannes Gschaider für die Hilfe!!!

12.01.2018 SPONSORENNEWS

Ein weiterer Sponsor unterstützt mich im neuen Jahr!

Wie bereits in der Vergangenheit habe ich www.allin-protein.com mit hervorragenden Produkten an meiner Seite!! Durch "ALLIN one" habe ich im Training und bei meinen Rennen die notwendige Power in flüssiger Form zur Verfügung. Leicht verträglich, direkt aus der Packung oder der Trinkflasche ist ALLIN leichter zu verwenden als jeder Riegel. DANKE!!!

28.12.2017

Pünktlich zum Jahresbeginn hier alle News zum nachlesen. Das RAAM muss noch warten. 2018 wird offiziell mit dem Race across Italy gestartet. Als Saisonhöhepunkt wird das Race around Austria in Angriff genommen.  Die Ziele klar...

Derzeit liegt mein Trainingsfokus auf Grundlagenausdauer am Rad (Rolle und in Freien wenn es Trocken ist) sowie allgemeine Fitness.

 

23.12.2017 SPONSORENNEWS

Danke an Michi Breckner von BHS SYSTEMS! Wie bereits in den vergangenen Jahren ist BHS SYSTEMS wieder an meiner Seite! DANKE

 

22.12.2017 SPONSORENNEWS

Danke an Johann Schöndorfer von TOPSCHLOSS.AT! Wie bereits 2016 ist Hans als Sponsor mit besonderen Qualitäten mit mir unterwegs. Denn wenn ein Sponsor fern der Heimat einige Kilometer neben und auf der Strecke Motivationsarbeit leistet, so hat das einen ganz besonderen Stellenwert. DANKE

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© Alex Greisberger